Amazon Advertising: profitabel statt teuer
Werbung auf Amazon ist einfach zu starten und schwer profitabel zu halten. Wir bauen Kampagnenstrukturen, die du steuern kannst, und optimieren auf Deckungsbeitrag statt auf schöne Klickzahlen.
dem Branchenüblichen
Amazon Ads sind schnell aufgesetzt. Und genau das ist das Problem.
Eine automatische Kampagne ist in fünf Minuten live. Nach drei Monaten steht dann ein Konto da, das niemand mehr erklären kann. Diese vier Muster sehen wir in fast jedem Audit.
Alles in einer Kampagne. Marke, generische Begriffe und Wettbewerber laufen zusammen. Damit lässt sich nichts mehr gezielt steuern, weil jede Gebotsänderung alles gleichzeitig trifft.
Werbung auf schwache Listings. Du bezahlst Klicks auf Produktseiten, die nicht überzeugen. Der teuerste Fehler überhaupt, weil er auch das organische Ranking mitzieht.
Ein ACOS-Zielwert für alles. Ein neues Produkt braucht andere Werte als ein etabliertes. Wer pauschal steuert, bremst Wachstum und verliert gleichzeitig Marge.
Keine Suchbegriffspflege. Ohne regelmäßige Auswertung der tatsächlichen Suchanfragen zahlst du monatelang für Klicks, die nie zu einem Kauf führen.
Jedes Format hat eine andere Aufgabe
Wer alle Formate mit demselben Ziel steuert, bekommt von jedem das Schlechteste. Wir setzen sie entlang der Kaufentscheidung ein. Die Gesamtsicht auf den Kanal findest du auf der Seite zur Amazon Agentur, den Überblick über alle Kanäle unter Marktplätze.
Sponsored Products
Das Fundament. Anzeigen in den Suchergebnissen und auf fremden Produktseiten, dort wo die Kaufabsicht am höchsten ist. Trägt in der Regel den Großteil des Werbeumsatzes.
Sponsored Brands
Logo, Headline und mehrere Produkte über den Suchergebnissen, auch als Video. Führt Kunden in deine Markenwelt und schützt deinen Markennamen vor Wettbewerbern.
Sponsored Display
Retargeting von Besuchern deiner Produktseiten, Ansprache von Käufern ähnlicher Produkte und gezielte Präsenz bei Wettbewerbern, auch außerhalb von Amazon.
Amazon DSP
Programmatische Werbung für Marken mit Reichweitenzielen, auch außerhalb der Amazon-Suche. Sinnvoll, wenn die Suchflächen ausgereizt sind.
Gebotssteuerung
Gebote je Keyword und Platzierung statt Pauschalwerten, mit klaren Regeln für Anheben, Senken und Pausieren. Nachvollziehbar dokumentiert, nicht nach Bauchgefühl.
Reporting
ACOS, ROAS und TACoS je Produktgruppe, dazu die Entwicklung des organischen Anteils. Du siehst, welche Kampagne welche Aufgabe erfüllt.
Ordnung ist der Unterschied zwischen Steuern und Hoffen
Wir trennen Kampagnen nach Suchintention und nach Aufgabe. Erst dadurch lässt sich überhaupt entscheiden, wo du Budget erhöhst und wo du bremst. Jede Zelle bekommt ein eigenes Ziel und einen eigenen ACOS-Korridor.
Der zweite Teil der Rechnung liegt außerhalb der Werbekonsole: Kampagnen liefern die Daten, aus denen bessere Listings entstehen. Deshalb laufen bei uns Werbung und Amazon SEO nie getrennt.
ACOS, ROAS und TACoS, und warum eine Zahl allein nicht reicht
Ein guter ACOS auf dem Papier sagt wenig darüber aus, ob dein Konto gesund ist. Erst im Zusammenspiel wird sichtbar, ob du wächst oder nur Umsatz einkaufst.
Der praktische Test: Wenn dein ACOS sinkt und dein TACoS gleichzeitig steigt, kaufst du Umsatz teurer ein, als es aussieht. Wenn dein ACOS leicht steigt und dein TACoS fällt, funktioniert dein organisches Ranking und die Werbung arbeitet für dich. Genau deshalb steuern wir nie auf einen einzelnen Zielwert.
Zahlen ja, Namen nein
Unsere Kunden stehen im Wettbewerb, deshalb nennen wir Branche und Zahlen, aber keine Namen. Alle Werte stammen aus den Werbekonsolen.
Hersteller von Grill- und Gartenprodukten, Amazon im Hybrid-Modell aus Vendor und Seller. Wir nennen das Projektjahr in den Case Studies bewusst, damit du die Zahlen einordnen kannst. Einzelergebnisse variieren je nach Kategorie, Marge und Wettbewerb.
In vier Schritten zu einem Konto, das du verstehst
Audit
Wir prüfen Struktur, Suchbegriffe, Gebote und Kennzahlen und zeigen dir, wo Budget ohne Wirkung abfließt.
Neuaufbau
Klare Trennung nach Marke, generisch und Wettbewerb, dazu Testkampagnen. Jede mit eigenem Ziel und ACOS-Korridor.
Steuerung
Laufende Gebotsanpassung, Suchbegriffspflege und negative Keywords. Wöchentlich, nicht quartalsweise.
Skalierung
Budget wandert dorthin, wo der Deckungsbeitrag stimmt. Erkenntnisse fließen zurück in die Listings.
Was Händler uns zu Amazon PPC fragen
Was ist ein guter ACOS?
Es gibt keinen allgemein guten ACOS, nur einen, der zu deiner Marge und zum Ziel der Kampagne passt. Im Segment Haus und Garten gelten Werte zwischen 15 und 25 Prozent als solide. Bei einem Produkt mit 20 Prozent Marge ist ein ACOS von 25 Prozent ein Verlustgeschäft, bei 60 Prozent Marge ist er entspannt. Wichtiger als der Zielwert ist die Frage, welche Aufgabe die Kampagne hat: Verteidigung, Wachstum oder Test.
Wie viel Budget brauche ich für Amazon Ads?
Amazon schreibt kein Mindestbudget vor. Sinnvoll wird Werbung, sobald genug Klickvolumen für belastbare Entscheidungen zusammenkommt. Als Faustregel rechnen wir mit rund 100 Klicks je Produkt, bevor wir Gebote ernsthaft optimieren. Wie viel Budget das bedeutet, hängt vom Klickpreis in deiner Kategorie ab. Wir kalkulieren das vor dem Start gegen deine Marge.
Was ist der Unterschied zwischen ACOS und TACoS?
Der ACOS setzt die Werbekosten ins Verhältnis zum Werbeumsatz und bewertet damit nur die beworbenen Verkäufe. Der TACoS setzt dieselben Kosten ins Verhältnis zum Gesamtumsatz, also inklusive organischer Verkäufe. Der TACoS zeigt deshalb, ob deine Werbung langfristig etwas aufbaut. Sinkt der TACoS bei stabilem Umsatz, wird dein organisches Ranking stärker und du wirst unabhängiger von Werbung.
Brauche ich Werbung, wenn meine Listings gut ranken?
Meistens ja, aber weniger. Werbung schützt deinen Markennamen davor, dass Wettbewerber auf deinen Suchbegriffen erscheinen, sie startet neue Produkte an und sie liefert Keyword-Daten, die du organisch nicht bekommst. Bei etablierten Produkten mit starkem Ranking lässt sich der Werbeanteil deutlich zurückfahren. Genau das ist das Ziel: Werbung als Hebel, nicht als Dauerinfusion.
Warum lohnt sich Werbung auf schlechte Listings nicht?
Weil du dann für Klicks bezahlst, die nicht konvertieren, und dir gleichzeitig das Ranking beschädigst. Amazon bewertet die Conversion Rate stark. Ein Produkt, das viele Klicks bekommt und wenig verkauft, verliert organisch an Position. Deshalb bringen wir Titel, Bilder, Bulletpoints und Attribute erst auf Niveau, bevor wir Budget freigeben. Details dazu bei Amazon SEO.
Wie oft optimiert ihr die Kampagnen?
Gebote und Suchbegriffe schauen wir wöchentlich an, Struktur und Budgetverteilung monatlich. Tägliches Herumschrauben schadet eher, weil Amazon Zeit braucht, um Änderungen auszusteuern, und du sonst auf statistischem Rauschen optimierst. Was wir wann geändert haben, dokumentieren wir, damit Entwicklungen nachvollziehbar bleiben.
Was ist der Unterschied zu Amazon DSP?
Sponsored Products, Brands und Display laufen über die Werbekonsole und zielen überwiegend auf Menschen, die bereits auf Amazon suchen. Amazon DSP ist programmatische Werbung, die Zielgruppen auch außerhalb der Amazon-Suche erreicht, etwa auf anderen Websites und Streaming-Flächen. DSP lohnt sich meist erst, wenn die Suchflächen ausgereizt sind. Mehr dazu beim DSP Werbemanagement.
Funktioniert das auch auf Kaufland und OTTO?
Die Logik ja, die Umsetzung unterscheidet sich. Kaufland arbeitet mit Sponsored Product und Sponsored Brand Ads im Auktionsverfahren, bietet aber kein eigenständiges Retargeting-Format, weshalb der Funnel dort über die Kampagnenstruktur abgebildet wird. Details auf unserer Seite zur Kaufland Agentur und bei OTTO.
Übernehmt ihr ein bestehendes Konto oder baut ihr neu?
Das entscheiden wir nach dem Audit. Ist die Struktur brauchbar, räumen wir auf und bauen darauf weiter, weil bestehende Kampagnen Verlaufsdaten mitbringen, die Amazon berücksichtigt. Ist sie unbrauchbar, bauen wir parallel neu auf und schalten schrittweise um, statt alles auf einmal abzuschalten.
Lass uns auf dein Werbekonto schauen
Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns Struktur und Kennzahlen an und sagen dir, wo Budget ohne Wirkung abfließt. Konkret, ehrlich und ohne Verkaufsdruck.
Unkompliziert per Google Meet. Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags.
